> Hier eine vereinfachte Darstellung der Sitzball-Regeln   

 

Jede Mannschaft ist bemüht, den Ball mit der offenen Hand so über die Leine ins gegnerische Feld zu spielen, daß der Gegner ihn nicht regelgerecht zurück spielen kann. Fehler einer Mannschaft zählen als Treffer für den Gegner.

    

    

Beim Spiel darf der Ball höchstens 3 mal berührt werden und muß nach der dritten Berührung mit der flachen Hand oder dem Handrücken das Band zum gegnerischen Spielfeld überqueren. Zwischen den Kontakten darf der Ball max. einmal den Boden berühren. Das Band darf zu keiner Zeit von den Spielern oder dem Ball berührt werden. Ebenso muß der Körper des Spielers beim spielen über das Band immer Bodenkontakt haben, d.h. aufstehen ist hier nicht erlaubt.

  

Während der Ballkontakte im eigenen Feld darf der Körper auch den Bodenkontakt verlieren. Die Fortbewegung während des Spiels besteht durch Rutschen über den Boden. (Eigentlich müßte der Sport "RUTSCHBALL" heißen.)

  

Hierzu tragen die Spieler speziell gepolsterte Sitzballhosen. Eine krabbelden Fortbewegung ist grundsätzlich verboten.

  

Das Spiel  

Die Spiel beginnende Mannschaft führt die s.g. Angabe aus. Hier wird der Ball meist vom Mittelmann zu einem der beiden vorderen Schlagleute gespielt. Dieser spielt (stellt) den Ball dann noch einmal so, daß der 2. Schlagmann diesen möglichst effektiv in das gegnerische Spielfeld schlagen kann.

  

Kann der Ball dort durch "blocken" an der Leine oder sonstige Abfangmöglichkeiten des Gegners nicht unter Kontrolle gebracht werden, oder berührt er den Boden mehr als 1 Mal, so hat man einen Punkt erzielt. Danach wechselt, anders als beim Volley-Ball, die Angabe zu der Mannschaft, die den Punkt verloren hat. Punkte kann grundsächlich jede Mannschaft erzielen, dies ist nicht von einem Aufsschlagrecht abhängig.

Die Spieldauer beträgt insgesamt 2 x 7 Minuten. Gewonnen hat die Mannschaft mit den meisten Punkten.